Florida Keys im November, erster Teil

Diesmal ging es für meinen Angelkumpel und mich im November 2015 auf die Florida Keys. Von Hamburg flogen wir über Lissabon mit TAP nach Miami. Ich würde immer wieder die Anreise über Portugal wählen. Kleiner Flughafen, wenig Wartezeit und die Maschine war ebenfalls überzeugend: deutsch- und englischsprachige Bordunterhaltung, Zweierplätze, nettes Personal. Auch hier ist allerdings beim Essen mit keinen kulinarischen Ergüssen zu rechnen, aber es schmeckte.

Bordunterhaltung und Essen bei TAP ok.

Bordunterhaltung und Essen bei TAP ok.

Dank vieler USA-Reisen durften wir in Miami das „Einreise-Schnellverfahren“ nutzen und standen schon kurz danach am Gepäckband. Unsere Taschen hatten den Transatlantikflug ebenfalls gut überstanden. So, ab durch den Zoll und zu Alamo. Seit Jahren buche ich unsere Mietwagen über USA-Reisen und dann nur Alamo. Die Angebote auf der Homepage, der Service der Mitarbeiter und die Preise überzeugen uns jedes Mal wieder. Und über Alamo können wir ebenfalls nur Positives berichten. Meist gibt’s höhere Klassen als gebucht fürs selbe Geld. Und auch hier Kundenservice vom Feinsten. Mit dem Schlüssel in der Hand suchten wir unseren Wagen für die kommenden zehn Tage aus. Es wurde ein Chevrolet Equinox – natürlich kein Midsize, sondern Fullsize. Schnell war das iphone angedockt und die Navigon-App gestartet. Bloß kein Navi leihen – viel zu teuer! Dank Smartphone wird’s deutlich günstiger. Aber die mobilen Daten ausstellen, sonst wird es wieder teuer.
Als erstes ging es zum Bass Pro Shop. Kumpel Andy brauchte noch die Fishing Licence und ich ein paar Köder… Mit vollen Taschen und müden Augen steuerten wir unser Nachtquartier an. Die Travelodge in Florida City kannte ich schon und hatte ein Zimmer mit zwei Queensize-Betten gebucht. Das Motel ist günstig, sauber und liegt direkt an der US 1.

Sauber und gut gelegen: Travellodge in Florida City

Sauber und gut gelegen: Travellodge in Florida City

Nach einem typischen, aber bunten Motelfrühstück starteten wir endlich Richtung Key West. Mit Jimmy Buffet im Radio – fast alle Mietwagen sind ipod/iphone tauglich – begrüßte uns Key Largo. Ein Gefühl von „wieder zu Hause“ machte sich breit. Taucher und Outdoor-Fans kommen hier bereits voll ihre Kosten. John Pennekamp Coral Reef State Park zum Beispiel ist eine Top-Adresse für alle möglichen Wasseraktivitäten. Wir fuhren aber weiter und genossen das Cruisen über die US 1. Was auf keiner Fahrt über die Keys fehlen darf, ist ein Besuch beim City Hall Cafe. Mahi Mahi Burger und Super-Kartoffelsalat gehen hier immer. Übrigens, genau gegenüber bewohnten wir schon mal ein gemütliches Condo im Summer Seas Condominiums von Shane Tedder. Sehr netter und unkomplizierter Kontakt. Ach ja, günstig ist es auch.

Nette Bedienung, frischer Fisch und leckers Essen

Nette Bedienung, frischer Fisch und leckers Essen

Ok, wir verspeisten also unsere Mahi Mahi Sandwiches und schwangen uns wieder in den Wagen. Langsam, aber sicher rückte Key West näher. Das Navi zeigte noch wenige Kilometer an und dann waren wir da: bei Angelinas Guesthouse. Wenn sich eines nicht ändert, dann ist es die Parkplatzsituation… Rote Bordsteine, Schilder mit Tow away-Hinweisen, private Stellplätze – nach fünf Runden ließ ich Andy im Auto und auf dem Abschleppplatz sitzen und checkte erst einmal ein. Wir hatten Glück: Der hauseigene Behindertenplatz wurde nicht benötigt und wir durften unseren Chevrolet abstellen. Das bitte auch wirklich nur machen, wenn ausdrücklich erlaubt. Zum einen ist es unfair und zum anderen wird es teuer, richtig teuer.
Das Guesthous begrüßt die Gäste im typischen Key West Style: viel Holz, bunte Farben, Pool, Palmen und urgemütlich. Unser Zimmer war zwar klein und nur mit einem 1,40-Meter-Bett ausgestattet, aber alles andere war bereits ausgebucht und wir wollten die 110-Dollar-Marke für die eine Nacht nicht überschreiten.

Angelinas Guesthouse, Key West

Angelinas Guesthouse, Key West

Das Abendprogramm stand schon fest: Nur wenige Laufminuten entfernt liegt der südlichste Punkt der USA. Foto – check! Danach weiter zum Hafen und ab zu The Saltwater Angler. Nach dem Shoppen ging’s zum wohl bekanntesten Seafood-Laden in Key West: Conch Republic Seafood Company. Wir immer genossen wir besten Service und Top-Essen. Danach stürzten wir uns in Nachtleben am Mallory Square und in der Duval Street. Aufgrund einer Speed-Boot-Veranstaltungen zeigte sich die Legende am Ende der Keys von ihrer besten Seite: gut gelaunte Menschen, bestes Wetter und hervorragende Stimmung.

Gerd Rube, Key West

Gerd Rube, Key West

Live-Musik mit Gerd Rube und kaltem Sam Adams rundeten unseren Besuch ab.
Die Nacht im kleinen Bett war wider Erwartend erholsam und wir frühstückten unter Palmen am Pool des Angelinas Guesthouse. Gesättigt ging es wieder auf die US 1 Richtung Norden – unser Ferienhaus auf Key Colony Beach wartete. Da wir erst gegen 15 Uhr einziehen konnten, verbrachten wir die Zeit an den verschiedenen Brücken der Keys mit Angeln.
Eine Woche auf Key Colony Beach folgt im zweiten Teil….

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2 thoughts on “Florida Keys im November, erster Teil

  1. Florida ist schon was feines. Da bekommt man direkt Fernweh, wenn man sich den Artikel durchliest und anschaut. Auf jeden Fall schöne Fänge, die ihr gelandet habt.

    Petri.

    • Ja, da ging einiges. War im Mai wieder an der Ostküste bei Stuart. Ein erstklassiges Revier für Snook und Tarpon. Mal sehen, wann es erneut rüber geht :-)

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