Coole Tage auf Bornholm

Der 7. Dezember 2010. Was soll ich sagen? Gekämpft haben wir wie die Wilden. Doch bei 1 Grad Luft- und 3 Grad Wassertemperatur geht nicht viel. Zudem hatten wir wieder ordentliche Wellen. Konzentriertes Fischen war nicht möglich. Die Köder zuckelten nur durchs Weißwasser und wir waren immer darauf bedacht, nicht überrollt zu werden. Holger Höner hatte heute als einziger endlich Fischkontakt. Ein guter Fisch hing kurz am Blinker, verabschiedete sich dann aber wieder ohne Fototermin. Nun sitzen wir in der Hütte, schauen Angel-DVDs und hoffen auf den letzten Tag.

Auch heute, 6. Dezember 2010, war es ein kalter Kampf in den Wellen rund um Bornholm. Zwar fand die Sonne ab und zu den Weg durch die dichte Wolkendecke, aber wärmende Strahlen kamen nicht an. Wir wählten das Riff Sommerodde, auf dem sich die Wellen wegen des niedrigen Wasserstandes schön abrollten. Es war nicht ohne und so mancher Brecher hob uns vom Grund! Leider stand der Wind die vergangenen Tage auf der Südseite und das Kraut machte das Fischen nicht einfacher. Natural Born Shrimp oder Fyggi blieben ohne Biss. Auch die Kollegen mit der Spinnrute bekamen keinen Fisch ans Band. Aber es hat wahnsinnigen Spaß gemacht, wenn rechts und links die Wellen brechen! Udo und sein Sohn haben uns wieder begleitet und einiges über die Insel erzählt. Morgen und Mittwoch haben wir ja noch – es bleibt spannend!

Was für ein Wetter, hier auf Bornholm! Seit Samstagmorgen sechs Uhr sind wir, Holger Bente, Holger Höner, Sven Klöer und ich auf der wunderschönen Insel zwischen Rügen und Schweden. Und seitdem schneit es – mit nur wenigen Unterbrechungen. Die Stimmung am und im nur vier Grad kalten Wasser ist aber eine ganz besondere. Zusammen mit Udo Schröter haben wir zwei Tage bei stürmischen südlichen Winden das Riff bei Salthammer Odde beackert. Leider bisher ohne Erfolg. Einfach ist anders, aber Spaß macht es trotzdem. Denn jeder weiß, die pralle 70iger kann bei jedem Wurf einsteigen! Nach dem Angeln genießen wir unsere top ausgestattetes Ferienhaus und binden im warmen Kaminlicht Fliegen. Dazu gibt es Eierpunsch und abens spanischen Rotwein – herrlich! Die nächsten Tage wird das Wetter ruhiger und wir hoffen auf einen schuppigen Besucher aus der Ostsee.

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Bornholm – eine Insel im Fisch

Ob Trollingangler oder Fliegenfischer, ob mit der Spinn- oder Pilkrute, ob mit Wurm oder Köderfisch – Bornholm hat für Angler eine Menge zu bieten. Wir waren im Rahmen einer Dienstreise bei den diesjährigen Bornholm Trolling Masters Ende April. Eine Muss-Veranstaltung für Trollingangler. Organisiert vom Fernsehsender TV2 ist das Ereignis weit über die Grenze der Insel bekannt und lockt jedes Jahr zahlreiche Teilnehmer aus Deutschland, Schweden, Finnland und natürlich auch Dänemark. Startplatz ist der beschauliche Hafen von Tejn. Hier findet auch das Wiegen und Vermessen statt. Außerdem gibt es ein buntes Rahmenprogramm rund um den Lachs. Wir waren nicht mit dem Boot auf Schatzsuche, sondern haben uns an der Küste auf die Suche nach dem anderen Ostseesilber gemacht – der Meerforelle. Dank des detaillierten Bornholm Küstenführers vom Verlag „Die Rapsbande“ mussten wir nicht lange nach viel versprechenden Stellen suchen. Egal aus welcher Richtung der Wind kam, ein geeigneter Angelplatz war schnell gefunden. Die ersten Fische bekamen wir unweit des Campingplatzes Sannes Familiencamping an der Ostseite der Insel ans Band. In der Salene Bucht präsentierte Alex Siems (adh fishing) dann zum Ende der Tour einen echten Brocken. Der 70+ Fisch biss auf Fliege und war ein super Abschluss.

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