Unser Ferienhaus

Florida Keys im November, zweiter Teil

Key Colony Beach: Mit dem Code in der Hand standen wir vor unserem Ferienhaus. Tipp, tipp, tipp, tipp und schon war die Tür von Casa Mar Azul II auf. Wir landeten im ersten Schlafzimmer, wo sich neben einem eigenen Bad auch Waschmaschine und Trockner befinden. Durch eine Tür gelangt man in das zweite Schlafzimmer. Von dort geht’s am zweiten Bad vorbei weiter zur Küche, die im Wohnzimmer integriert ist. Couch, TV sowie Tisch und Stühle runden die Einrichtung ab. Durch die Schiebetür gelangt man in den „Wintergarten“ und weiter zum Salzwasserkanal. Gemütliche Gartenmöbel laden zum morgentlichen Kaffee oder abendlichen Bier in lauer Luft ein.
Das Ferienhaus war absolut sauber und gepflegt. Die Anmietung verlief ohne Probleme und die 500-Dollar-Kaution ging bereits kurz nach unserer Rückkehr auf meinem Konto ein. Kurz um: Vermieter John ist ohne Bedenken zu empfehlen.

Vorderes Schlafzimmer

Vorderes Schlafzimmer

Wohnraum

Wohnraum

Frühstück an der Theke

Frühstück an der Theke

Wer das Haus mietet, erhält kostenlosen Zugang zum Beach Club. Da wir die meiste Zeit mit Angeln verbrachten, nutzten wir den Service nicht. Vielleicht beim nächsten Mal. Einkaufsmöglichkeiten sind gleich um die Ecke. Für Kleinigkeiten gibt es eine Shell-Tankstelle, wo der Sadowsky Causway auf den Overseas Highway trifft. Größere Einkäufe erledigten wir im Kmart – nur wenige Kilometer entfernt.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit Inselhopping und fischten die Brücken des Overseas Highway ab. Ans Band gingen uns verschiedene Grouper-Arten, Haie, Snooks, Jacks, Snapper und Barrakudas. Entweder bissen die kampfstarken Räuber auf verschiedene Gummifische in Farben wie Braun, Silber oder Grün. Hardbaits, die flach unter der Wasseroberfläche liefen brachten genauso Action wie Modelle, die zwischen einem und zwei Metern Tiefe liefen. Unsere 70-Gramm-Ruten in 2,70 Meter waren allerdings deutlich zu leicht und auf unserem nächsten Trip kommen Drei-Meter-Modelle mit mindestens 100 Gramm Wurfgewicht mit. Vor die 18er Geflochtene schalteten wir 30 – oder 50-lbs-Big-Game-Vorfachmaterial von Maxima. Gefangen haben wir bei jedem Wasserstand und zu jeder Tageszeit. Ganz wichtig: Auf den scharfkantigen Korallensteinen am Ufer sind Wasserschuhe unverzichtbar. Ich setze immer auf Acht-Dollar-Modelle von Walmart und übergebe sie nach dem Urlaub dem Mülleimer – denn die Sohlen sind nach einer Woche durch. Und das auch bei teureren Ausführungen.

Grassy Key

Grassy Key

Gut und günstig: Walmart-Wasserschuhe

Gut und günstig: Walmart-Wasserschuhe

Auch wenn es nicht ganz billig ist, eine Guiding-Tour sollte man auf jeden Fall einplanen. Dieses Mal suchte ich einen Guide aus, der aufgrund seiner guten Fangergebnisse auf der Tafel im Hafen vom World Wide Sportsmann prangte: 36 Snooks! Chris Barron (Stray Cat Charters) ist kein Unbekannter auf den Keys und nach zwei kurzen E-Mails stand unser Termin fest.
Pünklich um 6.30 Uhr beluden wir das 18′ Maverick und Chris gab Gas. Während der Acht-Stunden-Tour fischten wir an verschiedenen Brücken, zwischen Mangroven, auf den Flats und in Kanälen dicht am Ufer. Die Zeit verging mit Snooks, Groupern, Jacks, Snappern und drei verlorenen Tarpon viel zu schnell. 600 Dollar + 100 Dollar Trinkgeld waren es wert! Wir lernten von Chris sehr viel über die Fischerei und werden ihn sicher noch einmal besuchen. Mit ein paar dicken Snook-Filets gingen wir von Bord und folgten Chris Tipp, im Lazy Days den Fisch zubereiten zu lassen. Gegrillt und gebraten mit Blick aufs Wasser – ein Träumchen und perfekter Abschluss!

Andy und Chris

Andy und Chris

Eines darf auf keinen Fall fehlen: ein Besuch bei Robbie’s Pier! Natürlich besorgte ich wieder ein Eimerchen mit Fischstücken, die wir mit spektakulären „Attacken“ an die zahlreichen Tarpon und Jacks verfütterten. Danach statteten wir dem Kajakverleiher einen Besuch ab und legten unseren Kajaktag durch die Magroven und auf die Flats fest. Leider war das zweite der beiden Modelle mit Fußsteuerung nicht einsatzbereit. Egal, dann eben eines mit herkömmlichen Antrieb. Nur wenige Paddelschläge später befanden wir uns in den Mangroven und trieben über glasklarem Wasser. Die Beute war bunt und der Fahrspaß kam auch nicht zu kurz. Die 60 Dollar für den ganzen Tag lohnten sich absolut (Fußssteuerung) und auch das Paddelmodell lief top (45 Dollar). Zum Abschluss ließen wir es uns im Hungry Tarpon mit Blick auf Robbie’s Pier schmecken. Das Wlan ist hier übrigens so schnell, dass telefonische Urlaubsgrüße per facetime kein Problem sind. Nach acht Sunden auf dem Wasser traten wir völlig geschafft den Heimweg an.

Viel zu schnell verging mal wieder die Zeit auf den Keys. Bevor wir aber in den Fliegen stiegen, stoppten wir noch einmal an der Dolphin Mall und bei Bass Pro. Danach noch schnell den Mietwagen abgegeben und zack – der Trip war zu ende…

Wir kommen wieder!

Wir kommen wieder!

 

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Traum von Montana

Das ich total auf die USA stehe, ist an meinen Einträgen leicht zu erkennen. Kein Wunder, bietet dieses Land unzählige Möglichkeiten, einen Urlaub zu verbringen – auch mit der Angel. Für 2014 steht eine weitere Tour über den großen Teich an. Es zieht meine Frau und mich erneut in die Nationalparks. Kurzum, Montana liegt auf der Strecke und lässt die Ohren von jedem Fliegenfischer hellhörig werden. Bachforellen! Wunderschöne Fische, die sich wie wild auf die Trockenfliege stürzen. Ein Traum wird nächstes Jahr in Erfüllung gehen! Meine Recherche steht erst in den Startlöchern, aber ein kurzer Blick bei Youtube brachte schon Ergebnisse. Bekommt man da nicht Lust?

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Grand Slam Fishing Lodge

Grand Slam Fishing Lodge

Ein Traum inmitten klaren Wassers, Mangroven und Flachwassergebieten – die Grand Slam Fishing Lodge in Punta Allen. Wer hierher reist, darf sich auf bezahlbaren Luxus und pure Gastfreundschaft freuen. Und natürlich wartet eine unglaublich spannende Fischerei auf Bonefish & Co. Am einfachsten geht es mit dem Flieger nach Cancun und dann weiter mit dem ADO-Bus. Der ist gut und günstig! Wir sind bis nach Tulum gefahren und haben im Posada Luna del Sur übernachtet. Die Dachterasse ist super, die Zimmer sauber und das Essen gut. Von hier geht’s mit dem Taxi weiter ins La Zebra. Wer einmal hier war, wird wiederkommen! Äußerst günstig und eine erstklassige Küche mit leckeren Cocktails. Die Lage am Strand und gemütlichen Cabanas runden den erholsamen Urlaub ab.
Entweder man nimmt wieder ein Taxi oder wählt den Shuttleservice der Lodge. Auf einen Mietwagen sollten Sie verzichten. Schlechte Autos, Straßen, Straßenkontrollen,…machen Fahren hier nicht zur Freude. Gerade die Straße nach Punta Allen ist ein Stoßdämpfer-Killer – und die „mexikanische Vollkasko“ hält nicht das, was sie verspricht.
Alle Infos zur Lodge finden Sie hier: Grand Slam Fishing Lodge

Einen Trailer gibt es hier!

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Fliegenfischen in Alaska

Das war wieder spitze! Alaska ist und bleibt einfach ein Traumland für Angler. Eine Woche Silberlachsangeln am Nushagak brachte Fisch auf Fisch, Drill auf Drill! Die Fliegenschnur schoss nur so durch die Rutenringe und mehr als einmal mit dem Backing im Schlepptau. Der August ist ja auch eine prima Zeit für die silbernen Kraftpakete. Untergebracht waren wir wieder auf dem Hausboot vom Alaska Wolf Toller Service und wunderbare Unterkunft – mitten in den Weiten Alaskas. Leider führte der Fluss noch leichtes Hochwasser und war nicht so klar wie gewohnt. Nichtsdestotrotz konnten wir den Cohos mit schweren Flash-Fliegen zum Biespiel den Kopf verdrehen. Wichtig war nur: runter zum Grund und Pink im Muster. Fliegenruten Klasse 8, passende Schwimmschnüre und Extra Fast PolyLeader mit einem 0,31er Fluorocarbon-Vorfach waren ein prima Kombi und boten den bis zu 5 Kilo schweren Fischen Paroli. Mehr über unseren tollen Trip demächst in Rute & Rolle, Fisch & Fliege sowie auf bissclips.tv

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